Montag, 13. August 2012

Achterbahnfahrt zum Zoo

Weil uns letzte Woche ein Streik einen Strich durch die Rechnung gezogen hat, mussten wir unseren geplanten Zooausflug abblasen. Gestern nach den Frühstück sichtete die Sister Renuka ganz unterwartet dann doch Mikrobusse und Taxis und wir konnten unseren Plan in die Wirklichkeit umsetzten. Glücklicherweise konnten wir einen eigenen Busfahrer finden, der uns alle gemeinsam zum Zoo bringen konnte und mussten nicht, wie eigentlich gedacht, die Kinder während der Office Time auf verschiedene Busse aufteilen. Also wurden nach dem Frühstück die Auserwählten zusammengetrommelt, hübsch gemacht und in den Mikrobus verfrachtet. Nach einigen Minuten Fahrt über staubigen Schotter, unzählige Schlaglöcher und dezimetertiefe Pfützen verwandelte sich bei einigen die anfängliche Freunde in grenzenlose Übelkeit und so landete so manches Frühstück auf den Straßen Kathmandus. Doch nachdem die Farbe und die Vorfreude wieder in die Gesichter zurückgekehrt war, stürmte die Horde das Zoogelände und war hellauf begeistert von den vielen Tieren, die man aufgrund der wenig quadratmetergroßen Gehege aus kürzester Distanz bestaunen konnte. Bis auf ein paar nervöse bzw. aggressive  Bären, die hinter einem Elektrozaun wie wild gewordene Hühner herumhetzten und einem Vogel, der sein Geschäft auf Christophs Jacke erledigte, hielt sich die Aktivität der anderen Zoobewohner (wahrscheinlich wegen Platzmangels) in Grenzen. Nach dem Rundgang durch den kompletten Zoo, beim dem viel gemunkelt wurde, ob Männchen oder Weibchen bzw. versucht wurde die trägen Tiere ein bisschen aufzuheitern, konnte sich die Meute noch auf dem Spielplatz austober (kein deutscher TÜV hätte jemals diesen Spielplatz freigegeben… extrem hohes Risiko für sämtliche Verletzungen u.a. Gehirnerschütterung aufgrund von nirgendswo vorhandenen Dämpfungen) und sich schonmal auf den bevorstehenden Höllentrip zurück nach Hause einstimmen. 



schauen, staunen und strahlen :)

stellvertretend fuer alle anderen faulen Tiere

Sister Renuka mit Furpa und Manila

ein Elefant zum beruehren ("feels rough")

tausende schoene bunte Voegel (in einem viel zu kleinen Kaefig)

"Living things increase their number. It is called reproduction" (aus dem Science-Buch der 2. Klasse): Mit blossem Auge konnten wir im vorderen Teil 61 Meerschweinchen zaehlen ;)

Begeisterung pur auf dem KINDERspielplatz

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen